Das „Irgendwann des Lebens“

Das „Irgendwann des Lebens“

Irgendwann will ich wissen wie die Hochsee riecht,
und dabei spüren, wie pures Leben in meine Seele kriecht.
Irgendwann will ich vor lauter Lachen weinen,
irgendwann will ich es wirklich tun und nicht nur davon träumen.

Irgendwann will ich erfahren, wie die Liebe schmeckt.
Irgendwann will ich sehen, wo sich der dunkelste Ort der Welt versteckt.
Irgendwann will ich dann die ganze Welt bereisen,
um mich dann irgendwann dabei selbst zu umkreisen.

Irgendwann will ich mehr geben, als ich habe,
irgendwann viel mehr erleben, als ich zu träumen wage.
Irgendwann will ich auf dem Gipfel eines Berges tanzen,
oder mich irgendwann tagelang mit einem guten Buch im Bett verschanzen.

Irgendwann will ich den Laut der Stille hören,
irgendwann, will ich es tun und nicht nur schwören.
Irgendwann will ich dann in diese Stille lauter schreien als ich kann,
Irgendwann, irgendwann …

Doch irgendwann, wer weiß schon wann das ist.
Irgendwann, kommt oft nie, wird nur vermisst.
Darum nutze jedes Irgendwann so gut es geht,
denn vielleicht ist es das letzte Irgendwann –
und das nächste Irgendwann ist irgendwann zu spät.

Mit leichtem Gepäck lebt sich’s leichter …

Immer öfter wird auf Menschen aufmerksam gemacht, die ohne viel Schnickschnack leben. Immer öfter verzichten Menschen auf Luxus, verzichten auf die Vorstellung von Statussymbolen, für die sie ein Leben lang arbeiten müssten um Sie erhalten zu können.


Die Frage, die sich vielleicht schon einige von euch stellen:

Was brauch ich denn nun wirklich um glücklich zu sein?

Sind das materielle Dinge, wie ein dickes Auto in der Garage und viel Geld am Konto.?
Sind das vielleicht viele Freunde mit denen ich auf Parties gehen und mich betrinken kann?
Sind es eine Anhäufung von Schmuck in der Schmuckschatulle oder Kleidung im Kleiderschrank?

Oder sind es eher die kleinen Dinge im Leben, die unser Leben lebenswert machen:

Ein Regal mit Büchern, ein Internetzugang der mir Zugang zu „Wissen“ gibt!
Ein gutes, ehrliches Gespräch mit lieben Freunden!
Ein Spaziergang im warmen Sommerregen!
Das Lachen von Kindern!
Schöne Worte von uns nahestehenden Menschen!
Ein Sonnenaufgang!
Das Rauschen des Meeres!


Viele – vor allem junge Menschen – empfinden Besitz bereits als belastend. Auch ich tendiere mittlerweile eher dazu mein Leben auszumisten und mich von Dingen zu befreien. Ich habe das Gefühl mich selber einzusperren, wenn ich zu viele Dinge besitze. Ich tendiere eher dazu mein Geld für Reisen auszugeben und mir die Welt anzusehen als für irgendwelche materiellen Dinge. 

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Klar – ein bisschen etwas braucht ein jeder von uns zum Leben. Aber wie viel ist es tatsächlich und wo ist denn dann Schluss?

Wie viel ist ZU viel?

Vom „unflauschig sein“ …

Ich bin gerade etwas unflauschig (=zornig) …
Warum stellen sich manche Menschen doof damit man etwas für sie tut? Und warum haben wir ein schlechtes Gewissen wenn wir es dann nicht tun?

Wir sind dann also quasi doppelt zornig:
Auf die Leute, die uns in so Situationen bringen und auf uns selber, weil wir es zulassen.
Und weil wir es nicht zulassen können, dass wir auf uns zornig sind, projezieren wie es gleich wieder auf den Menschen, der das ausgelöst hat.
Und weil das Unterbewusstsein das – klug wie es ist – wahrscheinlich weiß haben wir ein schlechtes Gewissen.

Ach es ist so herrlich kompliziert….

Teuflische Sache… 🙂

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Bildquelle: https://m.facebook.com/designbykiss/